Der Hochaltar
Der Altar samt den Skulpturen stammt aus der Zeit zwischen 1650 und 1675 und ist freistehend. Das Hauptgemälde zeigt Maria Krönung, darunter die Hll. Heinrich und Kunigunde. Signatur: Streussenberger 1860. Das obere kleinere Gemälde zeigt das Auge Gottes und Putten. Entstehungsdatum: Zwischen 1850 und 1870.
Hinter diesem herausnehmbaren Gemälde befindet sich ein mechanischer Rosenkranz. Auch das Hauptgemälde kann herausgenommen werden. Dahinter befindet sich der Aufbau für das „Hl. Grab“. Der Tabernakel stammt aus der Mitte des 18. Jhts. Die seitlichen Statuen zeigen die Märtyrer Johannes und Paulus.
Nördlicher Seitenaltar
Entstehungsdatum zwischen 1660 und 1680. Das Hauptgemälde zeigt Maria Immakulata (1750 – 1780). Im Aufsatz sieht man den Hl. Leonhard (1840 – 1870). Die Plastik ganz oben am Seitenaltar zeigt den Hl. Michael.
Südlicher Seitenaltar
Auch dieser Altar stammt aus der Zeit zwischen 1660 und 1690. Das Hauptgemälde zeigt die Marter des Hl. Sebastian. Das obere kleinere Gemälde zeigt den Hl. Johannes Nepomuk. Beide Gemälde stammen aus der Zeit zwischen 1850 und 1870. Die Plastik an der Spitze des Altares zeigt den Hl. Rochus.
Die Kanzel
Aus einem Achteck gebildet, an den Ecken kannelierte Säulen mit Stiefeln, in den Nischen Statuetten. Die vier Evangelisten Markus, Johannes, Lukas, Matthäus und Jesus mit Buch. Die Kanzel stammt aus der Mitte des 17. Jhs. wurde jedoch weitgehend erneuert. Den kunstvollen Schalldeckel krönt ein posauneblasender Engel.
Wand- und Deckenbilder
Das gotische Gewölbe unserer Kirche wurde 1740 durch den im Salzburger Land und im Innviertel tätigen Michael Vierthaler mit Stuck in zarten Band- und Gitterwerkmotiven versehen. Die Deckenbilder zeigen die Hl. Familie und Auferstehung. Anf. d. 20. Jhts.
Unter dem Chor, an der Empore, ist das Gemälde der Hl. Cäcilie mit den Hll. Paulus, Margaretha, Florian, Johannes und Leonhard.
Die 14 Kreuzwegstationen entstanden zwischen 1820 und 1850.
Die Orgel
Die Orgel stammt aus dem Jahre 1894 und wurde von Albert Mauracher in Salzburg-Mülln gefertigt.
Der Ölberg
Beim südlichen Eingang befindet sich der Ölberg. Die Plastiken stammen aus einer Zeit zwischen 1710 und 1740.
Die Glocken
Bis 1917 hatten wir in unserer Pfarrkirche 5 Glocken. Am 1.2.1917 mussten die erste, dritte und fünfte Glocke abgeliefert werden. Die zweite folgte am 28.12.1917. Bis 1923 hatten wir nur eine Glocke. 1923 und 1932 kam jeweils eine Glocke hinzu, die jedoch 1941 wieder abgeliefert werden mussten. Übrig blieb wieder die Glocke aus dem Jahre 1886.
Seit 1956 hat Kirchberg wieder ein neues Geläute. Die neuen Glocken kamen aus der Glockengießerei St. Florian. Die 4 Glocken haben ein Gewicht von ca. 4.400 kg.
1.Kriegerglocke
Inschrift: So oft meine Töne vom Turme erschallen
Sei aus dem Klange das eine gehört:
Ein treues Gedenken für die Gefallenen
Ein Dank von denen die wiedergekehrt.
Bild: Das schöne große Kriegerbild
2. Glocke
Inschrift: Maria bin ich genannt
Alles Böse sei gebannt
Glück und Segen jedem Haus
Wo mein Schall geht ein und aus.
Bild: Maria Krönung durch hl. Dreifaltigkeit
3.Glocke
Inschrift: St. Kunigunde! Herrscherin warst du, von Liebe gekrönt
Nie hast du vergänglichem Reichtum gefrönt
Schütze die Pfarre, die dir geweiht
Sei Brücke und Weg uns zur Ewigkeit!
Bild: Kaiserin Kunigunde mit Zepter und Krone, zu Füßen
Engel und Feuer
4.Glocke
Inschrift: Heiliger Josef, so lauter wie du
Soll unser Denken und Leben stets sein
Und ruft uns der Herr zum letzten Gerichte
Führ gnädig ins Reich Seines Friedens uns ein!
Bild: Hl. Josef mit Jesukind.
Das „Heilige Grab“
Etwas Besonderes in unserer Gegend ist unser hl. Grab, das sich hinter dem großen Hauptaltarbild befindet. Im Zuge der Altarrenovierung 1998/1999 wurde das hl. Grab wieder instandgesetzt. Das aus dem Jahre 1857 stammende Grab wird am Gründonnerstag geöffnet und zeigt den im Grabe aufgebahrten Leichnam und die Wächter. Das Grab ist mit vielen bunten Glaskugeln umrahmt, die beleuchtet etwas ganz Einzigartiges darstellen.
Der Rosenkranz
Etwas Einzigartiges ist der mechanische Rosenkranz, der sich hinter dem kleinen, oberen Hauptaltarbild befindet. Er stammt aus einer Zeit um 1750 und zeigt die 5 Gesätze des „Schmerzhaften Rosenkranzes“.
Der neue Volksaltar
Seit Ostern 1999 hat unsere Pfarrkirche einen Volksaltar. Franz Lechner aus Gumping, Gemeinde Kirchberg, hat diesen schönen Altar entworfen und selbst gebaut. Er stellt ein weiteres Schmuckstück unserer Kirche dar.